Discobesuch

Freitag und Samstag waren für mich und meine Freundin immer die schönsten Tage!
Schon Tage zuvor hatten wir uns immer überlegt wo wir hin wollten und vor allem was wir anziehen würden!
Mit der Zeit wurde es richtig zur Routine und wir fanden auch schon unsere sogenannte Stammdiskothek. Schnell wurden Bekanntschaften geknüpft, aber irgendwie hatte ich ständig dieses seltsame Gefühl in mir. Kennst Du vielleicht dieses Gefühl, daß wenn Du einen Raum betrittst, ein Individuum da ist welches du unbedingt kennenlernen mußt?
Dieses Gefühl hatte ich sehr lange, bis ich nicht eines Tages dieses Individuum sah. Er stand nicht weit weg von mir und unterhielt sich mit seinem Collegen. Diese Schönheit hat mich so sehr fasziniert, daß ich mich gar nicht mehr bewegen konnte und wie angewurzelt da stand.
Sein lockiges, schulterlanges Haar hatte er zu einem Schwanz gebunden. Die breiten Schultern füllten fast den Türrahmen aus. Der dunkelgraue Anzug war maßgeschneidert, der Kragen des hellgrauen Hemdes war offen und die Krawatte schon einwenig gelöst. Das gut geschnittene Gesicht wirkte entschlossen, die Augen verrieten Müdigkeit, waren jedoch von einem unglaublichen Blau.
Ich konnte mir den breiten Rücken und die schmalen Hüften gut in einem T-Shirt und einer staubigen Jeans vorstellen, doch der Anzug paßte auch perfekt.
Jetzt denkst Du sicher ich hätte ihn angesprochen und wir hätten sehr viel Spaß miteinander gehabt .Da muß ich Dich enttäuschen, es vergingen noch Tage und Wochen!
Zwar hatten wir Blickkontakt und lächelten uns ständig zu, aber mehr war da nicht.
Eines Morgens dann als wir nach Hause fahren wollten und wir schon im Auto saßen, kam er uns nach und fragte warum wir schon gehen werden.
Er erklärte mir daß er für längere Zeit beruflich verreisen müßte und ob er mir denn schreiben dürfe. Ich war gleich damit einverstanden und da ich keinen Kugelschreiber in meiner Tasche hatte schrieb ich ihm meine Adresse mit meinem Lippenstift auf ein
 Blatt Papier. In der Zwischenzeit war ich auch im Urlaub und als ich zurückkam war mein Briefkasten voll mit seinen Sex Storys. Anfangs waren sie recht lustig und er hatte immer viel zu schreiben. Dann wurden sie aber immer kürzer und immer fragte er sich warum ich denn nicht antworten würde.
Irgendwie hatte ich dann doch ein schlechtes Gewissen und hatte ihm gleich geantwortet. 
So entstand dann eine schöne erotische Geschichte und es wurde zur Gewohnheit das er mich jeden Dienstag genau um 22 Uhr anrief.
Wie gewohnt ging ich mit meiner Freundin immer noch an den Wochenenden in die Diskothek. Da war es dann wieder dieses Gefühl, ich drehte mich um und plötzlich stand er an der Tür. Er hatte mich auch sofort gesehen und wir gingen (eher rannten) aufeinander zu. Wir umarmten und küßten uns und vergaßen für kurze Zeit die Welt um uns herum.
Ohne Worte verließen wir dann den Raum und wir fuhren mit dem Auto eine ganze Weile nur so durch die Gegend. Draußen regnete es in Strömen, aber es störte uns kein bißchen denn wir genossen die Zweisamkeit. Irgendwann parkte er dann und wir machten es uns auf dem Rücksitz gemütlich. Solange hatte ich schon davon geträumt von ihm geliebt zu werden, aber ich muß sagen die Realität war viel schöner. Der Mann meiner Träume , dachte ich, und wenn es nur ein kurzer Traum sein sollte. Jeder Augenblick mit ihm erschien mir ein Augenblick für die Ewigkeit Und welche Frau konnte schon über diese Ewigkeit hinausdenken?
Als er mich dann umarmte und dann langsam aus den Kleidern schälte, zog er das Jackett aus, löste seine Krawatte und riß sich die übrigen Sachen vom Leib. Er legte seine Hände über meine Oberschenkel und ich spreizte meine Beine einwenig, damit er sie streicheln konnte. Er quittierte es mit einem genußvollen Stöhnen.“ Du bist einfach umwerfend, Du machst mich richtig an, weißt Du das?“
Mein Mund wurde trocken, als ich den Raubtierausdruck in seinen Augen sah.
Er lächelte, dann küßte er meine pralle Titten, meinen Bauch und ließ seine Zunge über meine Haut nach unten wandern, bis er an meiner empfindlichsten Stelle angelangt war.
Es war ein Gefühl, wie ich es noch nicht einmal in meinen kühnsten Träumen erlebt hatte.
Als ich es nicht mehr aushielt, zog ich ihn an den Haaren zu mir und stöhnte laut auf als ich ihn in mir aufnahm. Ich sah ihm in seine wundervollen blauen Augen, denn ich wollte ihn nicht nur spüren sondern auch sehen wenn er kam.

Deine Jessica

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